Das Gewerbe- und Geschäftshaus von Architekt Waldemar Poreike von 1982 steht am Kiehlufer in Neukölln wie eine Ikone. Vielleicht mag es nicht jeder aber ehemals aufwendig geplant und hochwertigst gebaut ist es irgendwie Identität stiftendes Baudenkmal und sozialer Treffpunkt für den Kiez zugleich. Die vorgehängte Fassade aus asbesthaltigen Faserzementplatten ist inzwischen allerdings stark angegriffen und droht komplett erneuert werden zu müssen. Unter statischer Prüfung der vorhandenen Unterkonstruktion, Berücksichtigung der Asbesthaltigkeit und in Abstimmung mit dem ursprünglichen Hersteller Eternit und der Firma Keim Farben wurde ein langfristiges Sanierungskonzept entwickelt das die Bestandsfassade erhält und in der Lage ist auch auf mögliche zukünftige Herausforderungen zu reagieren.